Zauberer Lörrach
Nur noch wenige Wochen, dann treten wir mit unseren Zaubershows in Schopfheim im Landkreis Lörrach auf. Um noch etwas mehr Aufmerksamkeit zu generieren, haben wir unser Auto neu beklebt und in die Stadt Schopfheim gestellt. Hier geht mein Dank an das Hotel Löwen in Gündenhausen, das uns erlaubt hat, unser Auto werbewirksam auf ihren Parkplatz zu stellen. Hieran merkt man, dass Kultur den Menschen etwas wert ist und das ist wirklich tröstlich. Das vergisst man gern als Auftretender, dass die Menschen erst mal grundsätzlich unserem Beruf sehr wohlgesonnen sind und dass man durchaus Hilfe in Anspruch nehmen darf, wenn es etwa um die Werbung geht. Eigentlich muss man sich nur die Reaktion der Menschen vor Augen halten, wenn man auf die Frage nach dem Beruf mit "Zauberer" antwortet. Das ist schon oft ein wunderbares Leuchten in den Augen der Gegenüber. Nur für uns selber ist es normal, Zauberer (oder Zauberin) zu sein.
Für die Erstellung der Magnetfolie auf dem Auto haben wir übrigens KI benutzt, die derzeit recht viel in den Medien ist, besonders die Gefahr einer "AGI" , also einer generellen KI, die die Menschen an Intelligenz überflügelt und unter Umständen auslöscht. Auch heute wieder waren Nachrichten über eine "täuschende" KI im Umlauf, was ich tatsächlich selber erlebt habe... um ihre eigenen Fehlleistungen zu kaschieren, hat mich die KI einfach angelogen. Erstaunlich. Ich bin für Regulierung. Falls Regulierung überhaupt noch möglich ist. Wenn die KI jetzt bereits intelligenter ist als wir, findet sie sicherlich eine Möglichkeit, die Regulierung zu umgehen... uiuiui. Da sind wir wieder beim "Zauberlehrling" von Goethe: Die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los!
Überhaupt Goethe: Mark Carney hat in seiner gestrigen Rede auch viel Goethe bemüht, unter anderem den Schluss von Faust I:
Solch ein Gewimmel möcht‘ ich sehn, Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn. Zum Augenblicke dürft‘ ich sagen: Verweile doch, du bist so schön! Es kann die Spur von meinen Erdetagen Nicht in Äonen untergehn.
Im Vorgefühl von solchem hohen Glück Genieß‘ ich jetzt den höchsten Augenblick.
In diesem Sinne: Lasst uns den Augenblick genießen!



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