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Wunderlabor Zaubershow

  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Inzwischen nähern wir uns langsam aber sicher der 100. Show hier im Europapark... derzeit sind wir bei Nummer 81.

Allerdings verlangsamt sich das Tempo unserer Show gerade etwas, denn wir haben "grün" im Park, also etwas weniger Gäste als sonst und wir haben ausnahmsweise unter der Woche nur zwei Shows täglich. So langsam wird die Show zur Routine, was ein angenehmes Gefühl ist; denn wir wissen, dass die Show funktioniert und können uns auf Details oder auch nebenher auf Neues oder Altes konzentrieren... aber es gibt keinen Druck mehr für Veränderung. Auch wissen wir, dass wir an bestimmten Dingen nichts ändern können, beispielsweise haben wir derzeit sehr viel HolländerInnen im Park und für die haben wir leider kaum passenden Text in der Show. Das ließe sich sicher langfristig ändern, aber ab übermorgen haben wir wieder die "normale" Mischung von BesucherInnen und da lohnt es sich nicht, anzufangen, Holländisch zu lernen (auch wenn das sicher eine tolle Sprache ist.. man nehme etwa „De kat krabt de krullen van de trap“ die Katze kratzt die Locken von der Treppe... wir hatten ja mal als DIE ZAUdERER lustige falsche Sprachen verwendet, so auch auf Holländisch: ischnedrieuhrindvandedienschtindebalkonyindechisedeyoktovenvanderwechtengsichtenvondebruck - keine ahnung was das bedeuten sollte).

Vielleicht versuche ich das morgen mal einzubauen in die Show, sage aber Diamond nix davon, mal sehen wie sie schaut :-)))

Ansonsten bin ich in einem Rabbithole, das sich "Mauer" nennt, seit dem Sieg von Peter Motschor bzw Magyar bin ich sehr stark an 1989 erinnert... ich weiß, dass ich gern auf das Thema zurückkomme. Aber das Gefühl, die Menschen auf den Straßen die Freiheit tanzen zu sehen (und WIE! man sehe sich den Tanz des Gesundheitsministers an), das hat mich doch sehr an die Zeit des Mauerfalls erinnert. Gleichzeitig hat mein Lieblingsgeschichtspodcast ein "Special" über den Mauerbau herausgegeben, das ich gesuchtet habe.... der Podcast hört sich wirklich wie ein Krimi. Besonders die Frage, warum ein Besuch im Friedrichsstadtpalast durch Edwin Allan Lightner, dem stellvertretenden Chef der Berlin Mission der USA, beinahe zum dritten Weltkrieg geführt hätte, ist unfassbar spannend. Möchtest Ihr es wissen? Nun gut, ich erzähle es euch: Aber vielleicht auch im Podcast "Komische Gespräche Folge 317".


Foto: Tom Schiffmann
Foto: Tom Schiffmann

 
 
 

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